SimonsVoss Technologie für die
Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn:
Von Amts wegen genehmigt.

Im Südosten Münchens liegt die Gemeinde mit dem längsten Namen Bayerns: Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Tradition und Brauchtum werden hier ebenso hochgehalten wie Innovation und Ideenreichtum. Auch die Gemeindeverwaltung ist immer offen für Neues. Eine Kostprobe davon erhält man in insgesamt sechs Gebäuden der Gemeindeverwaltung: Nach Umstellung der Schließverwaltung auf die Hightech-Lösung von SimonsVoss wird der Zutritt mittels digitaler Transponder geregelt.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn, 17 Kilometer südöstlich von München, ist eine von 2.056 Gemeinden Bayerns. Knapp 10.000 Einwohner leben hier idyllisch mitten im Grünen, mit vielen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Erholung sowie exzellent ausgebauter Infrastruktur. Durch die Zusammenlegung der ehemals eigenständigen Kommunen Höhenkirchen und Siegertsbrunn 1978 gibt es hier vieles im Doppelpack: Bis heute hat jede Gemeinde ihre eigene Dorfkirche mit eigenem Marktplatz und Maibaum, eigenen Vereinen und eigener Feuerwehr.

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Ra(s)tlos im Rathaus.

„Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte fast jede unserer gemeindlichen Einrichtungen auch ihre eigene mechanische Schließanlage“, sagt Rosi Böckl von der Abteilung Bautechnik bei der Gemeindeverwaltung. Rathaus, zwei Schulen, Mehrzweckhalle, Seniorenzentrum: Zu Gebäuden wie diesen haben nicht nur Mitarbeiter, sondern auch viele Bürger und externe Nutzer Zutritt. Gerade das machte die sicherheitstechnische Verwaltung früher so schwierig. Böckl rückblickend: „Viele Nutzer bedeutet viele Schlüssel. Wir hatten irgendwann keine Kontrolle mehr über die Zutritte zu den einzelnen Gebäuden, die zudem noch sehr verstreut liegen. Dinge wurden beschädigt oder sind weggekommen; Schlüsselverluste waren an der Tagesordnung.“ Richtig aufwendig und teuer wurde es für die Verantwortlichen, wenn ein übergeordneter Schlüssel abhanden kam. „Alleine im Rathaus kursierten sehr viele Generalschlüssel. Aus Sicherheitsgründen musste dann immer gleich ein großer Teil Schließzylinder ausgetauscht werden“, so Böckl.

Mitte 2005 machten die Verantwortlichen reinen Tisch – und wagten den Aufbruch ins digitale Zeitalter. Insbesondere die für ihre Technikbegeisterung bekannte damalige und amtierende Erste Bürgermeisterin Ursula Mayer setzte sich damals sehr engagiert für einen Systemwechsel ein. Bei der Suche nach einem neuen Partner für die Schließ- und Zutrittskontrolle war daher schnell klar, dass nur eine Hightech-Lösung dem gestiegenen Sicherheits- und Komfortbedürfnis der Oberbayern gerecht werden konnte. Rosi Böckl: „Das Hauptaugenmerk lag auf Kontrollfunktionen zur Zugangsüberwachung, Sicherheit bei Schlüsselverlust, einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis und niedrigen Unterhaltskosten.“ Die Wahl fiel schließlich auf SimonsVoss aus dem nahen Unterföhring bei München. Neben den genannten Anforderungen sprachen noch drei weitere Kriterien für die innovative Lösung, meint Böckl: „Überzeugen konnten auch die Laufzeiten der Batterien, die Zuverlässigkeit und Flexibilität des Systems sowie die einfache Bedienung der Software.“ 

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Start ins digitale Zeitalter.

Mit seiner Digitaltechnik hat SimonsVoss Ende der 1990er die herkömmlichen mechanischen Schließmedien revolutioniert. Mit weltweit über 7.000 installierten Anlagen ist das Unternehmen heute anerkannter Markt- und Technologieführer für digitale, batteriebetriebene Schließ- und Zutrittskontrollsysteme. Die Idee: In einem einzigen, übersichtlichen System werden verschiedenste Zutritts-, Erfassungs-, Protokoll-, Steuer- sowie Überwachungsfunktionen vereint und zentral mit nur einer Softwarelösung verwaltet. Auch der gute, alte Schlüssel(bund) hat ausgedient: An seine Stelle tritt ein digitaler Transponder, der – dank ausgeklügelter, funkbasierter und verschlüsselter Kommunikation mit digitalen Schließzylindern – zum flinken Öffner von Türen, Toren, Aufzügen und sogar Schubladen wird. Die leistungsstarke Batterie des Transponders hält zur allgemeinen Freude rund acht bis zehn Jahre, ohne Wechsel.   

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Minimaler Verwaltungsaufwand.

Heute regelt Höhenkirchen-Siegertsbrunn ihre Schließ- und Zutrittsverwaltung für alle externen Nutzer und 25 Verwaltungsmitarbeiter bequem am PC, mit der All-in-One-Lösung von SimonsVoss. Dank handlicher Schließplansoftware werden bestimmte Gebäudebereiche und -räume für den einen Nutzer gesperrt, während ein anderer via Transponder freien Zutritt erhält. Böckl zeigt sich begeistert. „Ich kann jedem Nutzer, egal ob intern oder extern, per Mausklick separate Zutrittsrechte für jede Tür und jeden Gebäudetrakt zuweisen – ganz ohne komplizierte Schlüsselverwaltung oder teure Ersatzschlüssel. Auch das früher so aufwendige Schlossaustauschen entfällt, da verlorene Transponder ruck-zuck im System gelöscht und durch neue ersetzt werden können. Das steigert nicht nur enorm die Flexibilität und Sicherheit, sondern erspart uns vor allem auch viel Zeit, Kosten und Ärger.“

An den zwei Schulen beispielsweise stellt sich das neue Prozedere wie folgt dar: Fest angestellte Lehrer dürfen grundsätzlich in alle Zimmer, stundenweise tätige bzw. auswärtige Lehrer haben nur Zutritt zu den Außentüren, zu ihren entsprechenden Fachbereichen, den Sprechzimmern und Lehrer-WCs. Externe Dienstleister wie Heizungsfirmen oder Aufzugswartung kommen nur durch den Haupteingang und in den für sie relevanten Trakt.

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Nicht jeder Besucher willkomme.

Für Schüler gibt es seit kurzem eine Besonderheit: den WC-Transponder. Dieser wird vom jeweiligen Lehrer verwaltet. Falls ein Schüler auf die Toilette muss, holt er sich den Transponder beim Lehrer ab. Damit kommt die Gemeinde einer von der bayerischen Regierung ausgesprochenen Empfehlung nach, Schul-WCs aus Sicherheitsgründen nicht mehr frei zugänglich zu machen. Ebenfalls streng limitiert ist der Zutritt zu anderen sensiblen Bereichen, wie etwa dem Kassenbereich im Rathaus.Dabei lassen sich Zugangsrechte nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich individualisieren, wie die Technikexpertin erzählt: „Unser Sportverein hat alleine über 2.000 Mitglieder. Da sie unsere Gemeinde-Sportstätten auch an Wochenenden intensiv nutzen, gilt hier ein zeitlich begrenzter Zutritt von täglich 8 bis 23 Uhr.“

 

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Bewilligung erteilt.

Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn startete im Herbst 2006 mit dem Schließsystem von SimonsVoss – und hat die Feuertaufe mit Bravour bestanden. Böckl: „Der Umstieg verlief reibungslos, auch aufgrund perfekter Vorbereitung. Weder bei der Einarbeitung in die schnell zu erlernende Software noch bei der Montage gab es Probleme.“ Ein weiterer Vorteil der Digitaltechnik: Weil die Zylinder dem gängigen Europrofil entsprechen, sind weder umständliche Verkabelungen noch Umbauten an Türen oder Türrahmen erforderlich. 28 Außentüren in den insgesamt sechs Gemeindegebäuden verfügen derzeit über digitale Zylinder mit Zutrittsauslese. So kann bei Bedarf nachvollzogen werden, ob, wann und durch wen ein unbefugter Zutritt stattgefunden hat. „In Schule, Mehrzweckhalle und Rathaus haben wir davon bereits mehrfach Gebrauch gemacht“, so Böckl.

Alleine im Jahr 2009 wurden von den derzeit 250 Schließzylindern 115 neue implementiert. Und der Prozess dauert noch an, denn der Umbau weiterer Objekte, etwa des Gemeindekindergartens und der Feuerwehr, ist bereits in Planung. Rosi Böckl zieht eine positive Zwischenbilanz: „Ich arbeite sehr gerne mit dem System, es macht wirklich Spaß. Wunderbar bewährt haben sich vor allem die Kurzzeit-Transponder für externe Nutzer.“ Und wie bewertet sie die Kosten-Nutzen-Relation? Böckl: „SimonsVoss ist zwar in der Anschaffung teurer, aber die Flexibilität ist unvergleichlich. Im Gegensatz zu früher kann man sofort auf alle Eventualitäten reagieren und verfügt über eine enorme Übersichtlichkeit. Das ist einfach grandios.“

„Ich kann heute jedem Nutzer, egal ob intern oder extern, per Mausklick separate Zutrittsrechte für jede Tür und jeden Gebäudetrakt zuweisen – ganz ohne komplizierte Schlüsselverwaltung oder teure Ersatzschlüssel. Auch das früher so aufwendige Schlossaustauschen entfällt, da verlorene Transponder sofort im System gelöscht und durch neue ersetzt werden können. Das steigert nicht nur enorm die Flexibilität und Sicherheit, sondern erspart uns vor allem auch viel Zeit, Kosten und Ärger.“

Rosi Böckl, Abteilung Bautechnik bei der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn 

Herausforderung.

  • Neuinstallation eines digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsystems für zurzeit sechs Gebäude sowie Ausgabe von Transpondern an ca.  430 interne und externe Nutzer
  • Zentrale Administration
  • Kurzfristige Veränderungen von Zutrittsberechtigungen

Lösung.

  • Digitales, verkabelungsfreies Schließsystem
  • Zentrale Zutrittsverwaltung am PC mit grafischer Oberfläche, Neuprogrammierung der Zutrittsberechtigungen über Funk