Neuerungen in G2-Schliessanlagen.

Besonderheiten G2-basierter Systeme:

  • Wahlweise können entweder die Medien (Transponder etc.) oder die Schließungen programmiert werden, je nachdem welche Variante weniger Verwaltungsaufwand mit sich bringt.
  • Liegen im Medium und der Schließung voneinander abweichende Berechtigungen vor, sind die zuletzt programmierten Daten gültig.
  • Werden Aktivtransponder eingesetzt, sorgen diese dafür, dass die Uhrzeit in den Schließungen überprüft und gegebenenfalls korrigiert wird.
  • G2-Systeme können virtuell vernetzt werden.
  • In virtuell vernetzten Systemen können nur die Medien programmiert werden.
  • Beim Öffnen oder Schließen von ausgewählten Online-Türen werden aktuelle Daten zwischen den Medien und den Schließungen ausgetauscht. So können auch verlorene oder gestohlene Transponder in den Schließungen deaktiviert werden.

Der mehrfach aufgeführte Begriff „G2“ steht für die neueste SimonsVoss Firmware-Generation basierend auf sehr leistungsfähigen Kommunikationsprotokollen für Schließungen, Transponder und Konfigurationsgeräte. G2 ermöglicht es, noch größere und leistungsfähigere Schließanlagen abzubilden und diese auch virtuell zu vernetzen.

LEISTUNGSMERKMALE G2-BASIERTER SYSTEME:

  • Bis zu 64.000 Schließungen pro Schließanlage
  • Bis zu 64.000 Transponder pro Schließung
  • Bis zu 1.000 Zutritte auf dem Transponder speicherbar
  • Bis zu 100 Zeitzonen verwaltbar

LEISTUNGSMERKMALE G2-BASIERTER SYSTEME
IM VIRTUELLEN VERNETZUNGSMODUS:

  • Änderungen von Schließberechtigungen können auf dem Transponder vorgenommen werden. Vom Benutzer unbemerkt geschieht dies, wenn sogenannte Gateway-Schließungen passiert werden (vernetzte SmartRelais/Schließzylinder).
  • Um tagesaktuelle Schließberechtigungen zu gewährleisten, bekommen Nutzer an einer vernetzten Gateway-Schließung eine zeitlich begrenzte Berechtigung auf ihren Transponder geschrieben, typischerweise für
    12 Stunden. Nach dieser Zeit muss der Transponder erneut an einer vernetzten Gateway-Schließung berechtigt werden. Hierbei kann entweder mit einer bestimmten Uhrzeit oder alternativ mit einem Stundenbudget gearbeitet werden.
  • Zusätzlich können Transponder-Nutzer z.B. die Sperrung von anderen Transponder-Nutzern zur Schließung tragen. Diese Sperrung wird vom Benutzer unbemerkt auf die jeweilige Schließung übertragen.

Für den Einsatz von G2-Produkten in einer SimonsVoss Schließanlage müssen alle Komponenten G2-fähig sein, d.h.:

  • G2-fähige Schließplansoftware (LSM ab Version 3.0)
  • G2-fähiges Programmiergerät (SMARTCD.G2)
  • G2-fähige Transponder (TRA.G2)
  • G2-fähige Schließungen (Z4.xx-xx.G2, SH…G2 oder SREL.G2)

Download Produktinformation "G2-basierte Systeme" (PDF)