Rügen, Deutschlands größte Insel, liegt direkt vor der Tür. Auch der Nationalpark Jasmund mit den berühmten Kreidefelsen und die Vorpommersche Boddenlandschaft sind nicht weit. Stralsund, die als UNESCO-Welterbe geadelte Hansestadt, ist mit ihrer einmaligen Lage am Wasser, ihrer Historie und über 800 denkmalgeschützten Bauwerken ein Highlight in der norddeutschen Region. Nicht umsonst gilt an der Fachhochschule Stralsund in unmittelbarer Nähe des Strelasunds das Motto „Studieren, wo andere Urlaub machen“. Tradition und Moderne finden sich an der renommierten Lehranstalt vorbildlich vereint. Mit dem Schließsystem 3060 von SimonsVoss hat auch bei der Zugangskontrolle das digitale Zeitalter Einzug gehalten.
Die 1991 gegründete Fachhochschule Stralsund – University of Applied Sciences, gilt als Besonderheit unter den deutschen Hochschuleinrichtungen. Mit rund 3.000 Studenten und etwa 200 Mitarbeitern ist sie zwar zahlenmäßig eher klein, doch ihre internationale Reputation in puncto Lehre und Forschung kann sich mit den Größten messen. Regelmäßig erobert die FH mit ihren Bachelor- und Master-Studiengängen in Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft Spitzenplätze in renommierten Hochschulrankings.
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Chaos am Campus vermeiden.
Die Fachhochschule Stralsund ist eine Campus-Hochschule: Alle 22 Gebäude und Einrichtungen – Hörsäle, Seminarräume, PC-Labore, Mensa, Audimax, Bibliothek, Sportanlagen, Verwaltung und zahlreiche Studentenwohnungen – liegen auf dem 155.000 Quadratmeter großen, parkähnlichen Gelände. Auf dem Areal wird quasi rund um die Uhr geforscht, gearbeitet, studiert, gelernt oder trainiert. Notwendig ist hierfür nahezu ein 24-Stunden-Zutritt, und der stellt die Sicherheitsverantwortlichen an der FH Stralsund vor große Herausforderungen, wie Joachim Bethmann, Leiter der Schlüsselverwaltung, erzählt: „Für jede Person, ob Mitarbeiter, Student oder Professor, Mitglied eines Sportteams oder externer Reinigungsdienst, muss ganz klar geregelt sein, wer welches Haus und welche Räume betreten darf oder nicht.“ Bethmann ist offizieller „Herr der Schlüssel“ – jedoch gibt es Schlüssel an der Hochschule schon lange nicht mehr. „Ein Glück“, meint er, „denn Umzüge, Personalwechsel oder Schlüsselverluste zogen früher immer einen ganzen Rattenschwanz von Verwaltungsarbeit nach sich. Je höher ein Nutzer in der Hierarchie steht, desto mehr Zugangsrechte hat er natürlich – und desto mehr Zylinder mussten dann ausgetauscht werden. Das kostete Zeit, Nerven – und vor allem viel Geld.“ Ende der Neunziger begann daher die Suche nach Alternativen. „Wichtig war uns ein zukunftssicheres System mit geringerem Verwaltungsaufwand, das kurzfristige Zutrittsänderungen und die Vernetzung mehrerer Gebäude ermöglichen sollte.“ Im Neubau des Fachbereichs Wirtschaft (fertiggestellt 2001) wurden die Systeme verschiedener Anbieter zunächst im Praxisbetrieb getestet. „Die besten Erfahrungen“, so Bethmann, „haben wir mit der Lösung von SimonsVoss gemacht.“
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Schlüssiges SchlieSSkonzept.
Das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 des Münchener Anbieters SimonsVoss basiert auf einem einfachen Funktionsprinzip: Statt der üblichen Schlüssel kommen Transponder zum Einsatz – digitale, handlich-kleine Öffner für Türen, Tore oder auch Schranken, die berührungslos per Funk Daten an digitale Schließzylinder übertragen und sie somit aktivieren. Ein kurzer Knopfdruck genügt und schon heißt es: Eintritt frei. Auch für maximale Sicherheit ist gesorgt: Alle Daten befinden sich im Gehäuseinneren der digitalen Schließzylinder. Die Kommunikation zwischen Transponder und Zylinder erfolgt verschlüsselt über ständig wechselnde Crypto-Codes und ist damit abhör- und fälschungssicher.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Locking-System-Management-Software (LSM) von SimonsVoss. Die zentrale Online-Administration ersetzt die früher so mühsame Schlüsselverwaltung mit unzähligen Listen. Bethmann ist einer von fünf Verantwortlichen, die das Schließsystem am PC tagtäglich steuern, überwachen und pflegen. Auf dem Bildschirm ist der gesamte Campus, inklusive aller Häuser und Räume, in verschiedenen Ansichten anschaulich dargestellt. Ob Anlegen, Erweitern, Löschen oder nachträgliches Ändern einzelner Zugangsberechtigungen: „All das ist jetzt im Handumdrehen erledigt – mit nur wenigen Mausklicks.“ Erteilt werden die Nutzerrechte von den jeweiligen Dekanen oder von einzelnen Professoren, in höchster Instanz natürlich vom Kanzler bzw. Rektor der Hochschule als Gesamtverantwortliche. „Benötigt beispielsweise der neue Student A Zutritt zu Raum X, dann klickt man einfach in der Matrix des Softwareprogramms den jeweiligen Transponder für A an und X für den betreffenden Raum“, so Bethmann. Er erklärt auch, wie die Daten auf dem Schließzylinder landen: „Sie werden auf ein kleines, tragbares Programmiergerät aufgespielt. Damit geht man dann an die jeweilige Tür, programmiert den Zylinder – und das Zutrittsrecht ist erteilt.“ Damit das alles möglichst zügig und geordnet über die Bühne geht, wird die Programmierung an den Türen gestaffelt vorgenommen, etwa einmal pro Woche.
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Perfekt vernetzt – dank WaveNet.
Und weil die Hochschule zusätzlich mit dem WaveNet-Funknetzwerk von SimonsVoss arbeitet, ist diese Prozedur in vernetzten Häusern noch nicht mal mehr nötig. „Mittels WaveNet können Schließrechte direkt vom Platz aus erteilt oder entzogen werden – ohne einmal aufzustehen. Gerade in hoch frequentierten Bereichen – Eingängen, PC-Laboren oder auch in der Sporthalle – ist diese Form der Online-Verwaltung extrem komfortabel und zeitsparend“, so Bethmann. Mit Hilfe der WaveNet Software lässt sich die Programmierung der einzelnen Zylinder problemlos am PC vornehmen. Ein 868 MHz-Frequenzband garantiert dabei auch über große Distanzen eine sichere, verschlüsselte Datenübertragung über Funk. Die Daten werden zunächst an so genannte WaveNet Lock Nodes, die direkt neben der Tür montiert sind, abgegeben – und dann weiter an die Zylinder.
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Kabellos glücklich.
Weil sich das Schließ- und Zutrittskontrollsystem von SimonsVoss in der Praxis bewährt hat, wurden nach der erfolgreichen Pilotphase im Fachbereich Wirtschaft – ab dem Jahr 2000 – sukzessive auch alle anderen 21 Campus-Gebäude und -Einrichtungen umgerüstet. Die Montage selbst war unproblematisch, denn das Hightech-System von SimonsVoss ist komplett kabelfrei und ohne aufwändige Umbauten an Türen oder Rahmen installierbar. So ist ein batteriebetriebener, digitaler Schließzylinder innerhalb von wenigen Minuten in allen Türen mit Euro-Profil eingebaut, denn er verfügt über exakt die gleichen Maße wie ein mechanischer Zylinder. In Räumen, in denen Wertgegenstände deponiert sind, wie etwa Labore und PC-Pools, sind Zylinder mit integrierter Zutrittskontrolle im Einsatz: So lässt sich bei Bedarf nachvollziehen, ob und wann ein Zutritt von außen stattgefunden hat.
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Intelligenter Türöffner .
Alle Nutzer erhalten nach einer kurzen Einweisung zur Handhabung ihren ganz persönlichen Hightech-Türöffner. Für Studenten und Auswärtige oder Dritte gilt die Pflicht zur Zahlung einer Kaution, um eventuelle Wiederbeschaffungskosten zu finanzieren. Laut Joachim Bethmann waren vor allem die Studenten von der neuen Transponder-Technik hellauf begeistert. Aber auch die Professoren und Mitarbeiter zeigten sich nach anfänglicher Skepsis angetan. Kein Wunder, denn das Allroundtalent mit integrierter Lithium-Batterie ist außergewöhnlich handlich und ausdauernd obendrein: Mit nur einem Knopfdruck lassen sich bis zu einer Million Mal Türen öffnen und schließen. Und wenn mal ein Transponder verloren geht? „Dann wird er umgehend im Schließsystem gesperrt und ein anderer als Ersatz angelegt“, sagt Bethmann.
Seit 2008 ist die Umrüstung an der Hochschule im hohen Norden abgeschlossen. Erfolgreich, wie Joachim Bethmann wissen lässt. „Ich schätze das System von SimonsVoss sehr. Es funktioniert einwandfrei“, so seine abschließende Bewertung. „Bei der konventionellen Technik muss man ja ständig teuer nachrüsten – vor allem bei Schüsselverlust. Wenn da eine Kleinigkeit nicht stimmt, kommt das ganze System ins Wanken. Bei SimonsVoss ist das eine ganz andere Sache. Transponder werden gesperrt, die Zylinder bleiben drin und werden je nach Anforderung neu programmiert. Egal, wo was anfällt – man kann ruckzuck reagieren, ohne viel Aufwand.“ Und das zahle sich aus. „Die Erstanschaffung erscheint zwar erst einmal hoch, doch auf lange Sicht gesehen ist die Investition mehr als sinnvoll. Ich wüsste nicht, was besser wäre.“ Schlüssellos glücklich in Stralsund – für die fortschrittliche Fachhochschule gilt das in jedem Fall.
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SimonsVoss: von Versicherungen und Polizei empfohlen.
Die SimonsVoss Technologies AG mit Sitz in Unterföhring bei München ist Markt- und Technologieführer für digitale Schließ- und Zutrittskontrollsysteme. Mit dem digitalen Schließsystem 3060, das aus einem digitalen Schließzylinder, einem Transponder (digitaler Schlüssel) und dem Smart Relais (Schlüsselschalter) besteht, bietet SimonsVoss Unternehmen, Organisationen und anspruchsvollen Privatkunden innovative Zutrittslösungen. Die Produkte von SimonsVoss zeichnen sich gegenüber herkömmlichen mechanischen und elektronischen Schließanlagen durch höhere Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit aus. Das digitale Schließsystem 3060 von SimonsVoss entspricht höchsten Sicherheitsanforderungen. Es ist vom Verband deutscher Sachversicherer in Klasse-B zertifiziert und wird von Versicherungen und Polizei als elektronisches Schließsystem empfohlen.
„Bei der konventionellen Technik muss man ständig teuer nachrüsten – vor allem bei Schüsselverlust. Wenn da eine Kleinigkeit nicht stimmt, kommt das ganze System ins Wanken. Bei SimonsVoss ist das eine ganz andere Sache. Transponder werden gesperrt, die Zylinder bleiben drin und werden je nach Anforderung neu programmiert. Egal, wo was anfällt – man kann ruckzuck reagieren, ohne viel Aufwand. Die Erstanschaffung erscheint zwar erst einmal hoch, doch auf lange Sicht gesehen ist die Investition mehr als sinnvoll. Ich wüsste nicht, was besser wäre.“
Joachim Bethmann, Leiter Schlüsselverwaltung an der FH Stralsund
Herausforderung.
Lösung.