Bundesverwaltungsgericht Leipzig:
Unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

 

Leipzig, die größte Stadt Sachsens und ehemals Heimat der Aufklärer und aufstrebenden Literaten, ist seit 2002 Sitz des Bundesverwaltungsgerichts. Um ein Höchstmaß an Vertraulichkeit und Sicherheit zu gewährleisten, wurden sämtliche Zugangsbereiche und Türen des Dienstgebäudes mit dem digitalen Schließsystem von SimonsVoss ausgestattet.

Ein imposantes Bauwerk aus dem späten 19. Jahrhundert mit eleganter Sandsteinfassade im Leipziger Zentrum Süd beherbergt seit 2002 mehrere hundert Richter, Anwälte und Verwaltungsangestellte. Das historische Gerichtsgebäude ist ein architektonisches Kleinod, zählt drei Sitzungssäle, zahlreiche Büros für Richter und Mitarbeiter sowie Räume für Anwälte, Mandanten und Journalisten sowie mehrere öffentlich zugängliche Bereiche.

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Neue Schlüssel für mehr Sicherheit.

Vor dem Einzug des Bundesverwaltungsgerichts (BVG) in die neuen Leipziger Räumlichkeiten war ein Schließsystem installiert, das dem strengen Vertraulichkeitsgebot nur unzureichend nachkam. Die Anlage basierte auf einer einfachen Hierarchie der Zugangsberechtigungen. Die Folge: Manche Schlüsselinhaber hatten mehr Zugangsrechte als notwendig, andere mussten Umstände in Kauf nehmen, um überhaupt dahin zu kommen, wohin sie durften und mussten. Da war das Urteil schnell gesprochen: Ein neues Zutrittssystem war unumgänglich. Und so beschloss das zuständige Hochbauamt, das gesamte Bauwerk und damit 550 Türen mit einer neuen Schließanlage auszustatten.

Die Schiedsgewalt über das am besten geeignete System am Markt übertrug das Amt an Petra Schütze, der damaligen Bauleiterin des Hochbauamtes und heutigen Sachgebietsleiterin Hausverwaltung im Bundesverwaltungsgericht. Sie war es, die dem ursprünglichen Vorhaben, allen Richtern, Bediensteten und Angestellten einen zentralen Schlüssel zu geben, eine alternative Lösung entgegen stellte: die Ausstattung des Gebäudes mit einem digitalen und zentral verwaltbaren Schließsystem.

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Flexibel, einfach und bewährt.

Kernkomponenten des SimonsVoss Systems 3060 sind ein digitaler Schließzylinder sowie ein digitaler Transponder – dem modernen, digitalen Pendant zum herkömmlichen Schlüssel. Auf Knopfdruck und über Funk aktiviert er die digitalen Schließzylinder. Für das Schließsystem von SimonsVoss sprach, dass alle Zugangsrechte flexibel zuzuordnen sind. Jeder Mitarbeiter erhält individuell erforderliche Zugangsrechte, die sich PC-basiert zentral verwalten, jederzeit ändern und nach Ablauf von Arbeits- oder Dienstleistungsverträgen wie auch bei Schlüsselverlust einfach löschen lassen.
SimonsVoss überzeugte zudem durch die zahlreichen Referenzen und den hohen Sicherheitsstandard: Das digitale Schließsystem 3060 ist vom Verband deutscher Sachversicherer in Klasse-B zertifiziert, entspricht DIN EN ISO 9001:2000 und wird von Versicherungen und Polizei als digitales Schließsystem empfohlen. „Ein solches flexibles und sicheres System hatte schlichtweg keine andere Firma im Angebot“, sagt Petra Schütze.

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Mitarbeiter sind abgesichert.

Der Transponder hat eine Reichweite von 30 Zentimetern. Nur wer direkt vor der Tür steht, kann sie per Knopfdruck und über Funk öffnen – die Schließzylinder vermelden durch einen dezenten Piepton: Eintritt frei. „Umstellungsprobleme bei den Mitarbeitern hatten wir erwartet, sie kamen aber überhaupt nicht vor“, sagt Schütze. Sie schätzen vielmehr den Vorteil, den sie persönlich daraus ziehen: Verlieren sie einen Transponder, ist der Schaden weitaus geringer, als der Verlust eines herkömmlichen Schlüssels, bei dem erhebliche Kosten und Risiken entstehen. Das Hochbauamt hat bei zahlreichen Türen Schließzylinder mit Zutrittsprotokollierung eingebaut. So kann bei Bedarf exakt nachvollzogen werden, wer wann durch welche Tür gegangen ist. Externe Dienstleister wie Wartungs- und Reinigungsfirmen geben ihre Transponder nach Abschluss ihrer Tätigkeit an der Pforte ab.

Eine besondere Herausforderung waren die zahlreichen Schallschutztüren des Gerichts, die wegen ihrer Dicke längere Zylinder verlangten. Aber auch diese Sondermaße stellte SimonsVoss umgehend zur Verfügung.

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Polizei und Universität ziehen nach.

Beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig sind nun 550 digitale Schließzylinder und 400 Transponder im Einsatz, herkömmliche Türschlösser gibt es nicht mehr. Schütze empfiehlt „Die Anlage von SimonsVoss läuft hervorragend. Jeder Amtsleiter sollte dieses Angebot unbedingt bedenken, wenn die bisherige Schließanlage an ihre Grenzen stößt. Das System wird inzwischen auch von der Polizei und von der Universität Leipzig eingesetzt.“