„Ante Romam Treveris stetit annis mille trecentis…“ – zu Deutsch: „Vor Rom stand Trier eintausend und dreihundert Jahre“... Mit seiner berühmten Inschrift kündet das Wahrzeichen von Trier, die Porta Nigra, von einer langen Stadtgeschichte, die bereits gegen 2000 v. Chr. ihren Ursprung nahm.
Heute, 4000 Jahre später, leben in der einstigen Hauptstadt des weströmischen Reiches rund 100.000 Menschen und noch immer zeugen historische Denkmäler und Bauwerke von der bewegten Vergangenheit der Mosel-Metropole. Über mehrere Jahrhunderte war Trier Sitz der Kurfürsten und Erzbischöfe. Die Bistumsverwaltung, das Bischöfliche Generalvikariat, hat seinen Sitz in historischen Gebäuden „Hinter dem Dom“. Gründet der Amtssitz des Bischofs auf jahrhundertealten, geschichtsträchtigen Mauern, beeindrucken die Türen des Gebäudes mit modernster, digitaler Schließtechnologie von SimonsVoss.
Rund 300 Mitarbeiter gehen hinter den mächtigen Fassaden des Bischöflichen Generalvikariats (BGV) täglich ihrer Arbeit nach und kümmern sich um die Belange von ca. 1.000 Kirchengemeinden und damit etwa 1,6 Millionen Katholiken. Dafür, dass der Amtssitz des Bischofs, das Verwaltungsgebäude sowie das Amt für Denkmalpflege technisch auf der Höhe der Zeit sind, sorgt Micha Flesch. Als Leiter Technische Dienste beim Bischöflichen Generalvikariat ist er unter anderem für die technische Infrastruktur und somit auch für die Sicherheit der Gebäude und Büros zuständig.
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Neues Schließsystem im Dienst der Kirche.
Zur Sicherung der Zugangsbereiche, Türen und Tore des Generalvikariats verließ man sich lange Zeit auf eine herkömmliche, mechanische Schließanlage. So hatte jeder Mitarbeiter einen Schlüssel, der ihm Zutritt in die Gebäude und Büros gewährte. Der Nachteil: Veränderungen der Gebäudestruktur oder interne Umzüge stellten die Verantwortlichen jedes Mal vor die Herausforderung, die Schließanlage anzupassen und Schlüssel auszutauschen, was nicht nur Zeit kostete, sondern auch potenzielle Sicherheitsrisiken mit sich brachte. 2001 stieß die Anlage endgültig an ihre Grenzen: Zum einen lief ihre Sicherungsfrist ab, zum anderen reichte ihre Kapazität nicht mehr aus. Als überdies im selben Jahr ein Generalschlüssel gestohlen wurde, war akuter Handlungsbedarf gegeben. Nach einer ersten Prüfung der am Markt verfügbaren Schließsysteme wurden mehrere elektronische sowie elektro-mechanische Anlagen in die engere Auswahl gezogen. Allen Ansprüchen gerecht wurde schließlich das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 von SimonsVoss. Die Technologie überzeugte nicht nur in puncto Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Da sich die Schließtechnologien von SimonsVoss ohne Kabel und bauliche Veränderungen montieren lassen, garantierte das System zudem die erforderliche Einhaltung des Denkmalschutzes.
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Tradition vereint mit modernster Technik.
Die Installation der innovativen Schließanlage im Bischöflichen Generalvikariat verlief reibungslos und binnen kürzester Zeit. Inneralb von nur einer Woche waren 360 digitale Schließzylinder von drei Mitarbeitern montiert und denkmalschutzgerecht verbaut – ohne Kabel, dezent und elegant.
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Türen, Tore, Aufzüge, Schranken - komplett SimonsVoss.
In Summe wurden 400 Transponder an die Angestellten des BGV ausgehändigt. Neben den Türen sind auch die drei Aufzüge über das digitale Schließsystem gesichert. Ebenso wurden die Alarmanlage, die Schranken und das Tor der Hauptzufahrt über eine spezielle Schnittstelle, das so genannte Smart Relais 3063 von SimonsVoss, in das ganzheitliche Schließsystem eingebunden. Micha Flesch zeigt sich durchweg begeistert über die vielfältigen Möglichkeiten: „Nachdem wir das neue Schließsystem installiert hatten, gab es keine einzige Situation, die wir nicht sofort lösen konnten. Mitarbeiter, Wachdienst, Feuerwehr und Reinigungspersonal haben jeweils ihre eigenen Zutrittsberechtigungen.“
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Und die Kosten?
„Für mich hat diese zuverlässige Technologie ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis“, so Flesch. Im Vergleich zu mechanischen Schließsystemen sind die Anschaffungskosten des SimonsVoss Systems 3060 zwar höher. Doch auch hier lässt sich die Rechnung nicht ohne die Folgekosten machen. Allein durch die Verwaltungs- und Personalkosten, die beim Verlust eines Transponders, innerbetrieblichen Umzügen und personellen Veränderungen eingespart werden, amortisiert sich die Investition in das digitale System innerhalb kurzer Zeit.